Geschichte

  • Zentrale Himmel hoch © Schedl

Entstehung

Die Bank Burgenland ist eine Regionalbank und ging 1991 aus einer Fusion der Eisenstädter Bank, die im Jahr 1872 unter der Ehrenpräsidentschaft des Fürsten Nikolaus Esterhazy gegründet wurde und der Landeshypothekenbank für das Burgenland, Gründungsjahr 1928, hervor. Der Firmenwortlaut wurde infolge dieser Verschmelzung auf EB und HYPO-BANK BURGENLAND geändert.

Als Hypothekenbank gehört die so fusionierte Bank dem Verband der österreichischen Landes-Hypothekenbanken an. Die ständige Ausweitung des Geschäftsumfanges ging Hand in Hand mit der Aufwärtsentwicklung des Burgenlandes, der Gemeinden, mit dem Aufschwung der burgenländischen Wirtschaft und der Steigerung des Lebensstandards der Bevölkerung einher.

Privatisierung

Im Zuge der Privatisierungsbestrebungen des Haupteigentümers Land Burgenland wurden 2005 das Unternehmen auf die EB & HYPO Vermögensverwaltungs AG verschmolzen und der Firmenname auf HYPO-BANK BURGENLAND Aktiengesellschaft geändert.

Gleichzeitig damit erfolgte ein Delisting von der Wiener Börse mit dem Ergebnis, dass das Land Burgenland 100% der Aktien der HYPO-BANK BURGENLAND Aktiengesellschaft hielt.

Im Jahr 2006 erfolgte die Privatisierung der Bank Burgenland.

Am 5. März 2006 gaben die Vertreter der Burgenländischen Landesregierung den einstimmigen Beschluss zum Verkauf der HYPO-BANK Burgenland Aktiengesellschaft an die Grazer Wechselseitige Versicherung AG („GRAWE") bekannt.

Mit Closing zum 12. Mai 2006 ist die Bank Burgenland Mitglied des GRAWE Konzerns.

Osterweiterung

Im Jahr 2003 wurde die Sopron Bank, als 100%ige Tochter der Bank Burgenland, im ca. 15 km von Eisenstadt entfernten Sopron gegründet. Nunmehr betreut die Ungarntochter im Raum Westungarn und in Budapest vorwiegend Klein- und Mittelbetriebe sowie Privatkunden. Aktuell sind rund rd. 140 Mitarbeiter bei der Sopron Bank beschäftigt.

Im Jahr 2008 erfolgte eine Umstrukturierung der Bankentöchter der GRAWE Gruppe zu einer Kreditinstitutsgruppe mit der HYPO-BANK BURGENLAND Aktiengesellschaft als Spitzeninstitut.

Die Kreditinstitutsgruppe verfolgt eine Mehrmarkenstrategie und bietet ein breites Spektrum an Geschäftsbereichen. Zu den Kernbereichen der Bank Burgenland als Universalbank zählen der Privatkunden-, KMU- und Corporate Bereich. Diese wurden, mit Einbringung der Capital Bank - GRAWE Gruppe AG, um die Geschäftsfelder Private Banking, Investmentbanking und Asset Management erweitert.

Durch die Neustrukturierung der Bankengruppe sind der Ausbau von Geschäfts- und Qualitätssynergien sowie eine verbesserte Ertragsqualität durch Diversifikation nachhaltig erzielbar. Darüber hinaus konnten die Wettbewerbs- und Erfolgsfaktoren sowie die Eigenmittelausstattung erheblich gestärkt werden.