Neujahr

Ihre Finanzstrategie 2026: Spartipps, die Sie sofort anwenden können

30. Dezember 2025
5 Min. Lesezeit
PrivatkundenSparen & Anlegen

Die Fixkosten werden höher, die Versuchung beim Online-Shopping steigt – nur das Ersparte leider nicht. Doch woran scheitert es, dass die Finanzplanung zu Beginn des Jahres stimmt, aber gegen Ende des Jahres ein vollkommen anderes Ergebnis zeigt als gewünscht? Wie können Sie Ihre finanziellen Vorsätze für 2026 wirklich in die Tat umsetzen – und Ihr Sparziel dabei immer genauestens im Blick behalten? 

Wie Sie Ihre Finanzplanung über das Jahr optimieren

Sparen ist fast immer möglich, viele vergessen jedoch im Alltag darauf. Die richtige Finanzplanung hilft, das Ersparte nicht aus den Augen zu verlieren. Dafür sollten Sie jedenfalls Ihre Einnahmen, Ihre Ausgaben und Ihre Sparziele kennen. So wissen Sie, wie viel Sie realistisch zur Seite legen können. Oft hilft ein Haushaltsbuch, den Überblick zu bekommen. Auch Onlinebanking kann dabei sehr nützlich sein. 

So viel spart Österreich

Sparen ist übrigens vielen Österreicherinnen und Österreichern wichtig. 2024 haben wir durchschnittlich 11,7 Prozent des Haushaltseinkommens gespart Das entspricht insgesamt 34 Milliarden Euro an Ersparnissen. (Quelle: Statistik Austria)

So sparen Sie 2026 mehr: Unsere Tipps für Ihren Geldbeutel

Der erste Schritt zu einer besseren Finanzplanung für 2026 beginnt damit, klare und erreichbare Ziele zu setzen. Nicht die großen, perfekt formulierten Vorsätze zählen – sondern jene kleinen, realistischen Entscheidungen, die Monat für Monat getroffen werden. Die Frage „Sparen oder doch gönnen?“ müssen Sie sich nicht zwangsläufig stellen. Vielmehr geht es darum, eine Balance zwischen Verzicht und Belohnung zu finden, die sich für Sie gut anfühlt und Sie dennoch in Ihrer Zielsetzung voranbringt. Finanzielle Stabilität entsteht nicht über Nacht, sondern durch konsequente, gut durchdachte Routinen. Mit folgenden Spartipps können Sie Ihr finanzielles Ziel in diesem Jahr besser im Auge behalten:  

1. Der fixe Sparbetrag am Monatsbeginn

Würden Sie Ihre Miete erst am Monatsende überweisen – falls dann noch Geld übrig ist? Was wir bei Vermieterinnen und Vermietern nie tun würden, passiert oft bei den eigenen Sparzielen: Wir vertagen sie auf das Ende des Monats, und dann ist nichts zum Sparen übrig. Legen Sie jeden Monat einen festen Betrag zur Seite. Egal ob groß oder klein – entscheidend ist nicht die Höhe, sondern die Regelmäßigkeit und die Dauerhaftigkeit. Entscheidend ist der fixe Sparbetrag, der auch wirklich bis zum Ende des Jahres bleibt und nicht als „Eigenübertrag“ wieder auf Ihr Girokonto zurückwandert. Das schafft Struktur und gibt Ihnen ein Gefühl von Kontrolle über Ihre Finanzen – unabhängig davon, wie hoch der Sparbetrag für Sie ist.

Bonus-Tipp: Sparen mit Daueraufträgen

Am einfachsten fällt das Sparen am Monatsanfang, wenn automatisiert eine festgelegte Summe von Ihrem Girokonto auf Ihr Sparkonto gebucht wird. Eröffnen Sie als Bank Burgenland Kunde oder Kundin zu Ihrem bereits bestehenden Girokonto einfach online selbst ein Sparkonto an und richten Sie einen Dauerauftrag ein. So wächst die Summe am Konto wie von selbst.

Sparkonto entdecken

2. Ausgaben kategorisieren & Limits setzen  

Wer seine Finanzen besser im Griff haben möchte, braucht vor allem eines: Klarheit. Genau hier hilft das Kategorisieren Ihrer monatlichen Ausgaben. Indem Sie Ihr Budget in Bereiche wie Lebensmittel, Freizeit, Mobilität, Wohnen oder Shopping aufteilen, erkennen Sie schnell, wohin Ihr Geld tatsächlich fließt – und wo sich unbewusst Summen ansammeln, die sich leicht reduzieren lassen.

Der nächste Schritt ist, für jede Kategorie ein realistisches Limit festzulegen. Diese selbst gesetzten Grenzen funktionieren wie Leitplanken: Sie geben Ihnen Orientierung, ohne Sie unnötig einzuschränken. Sie wissen so genau, wie viel Sie für jede Lebenssparte einplanen können, und treffen automatisch bewusstere Entscheidungen.

Zum Beispiel können Sie ein Budget für Restaurantbesuche und Essen vom Lieferdienst festlegen. Ist dieses Geld für einen Monat aufgebraucht, dann essen Sie eben nicht mehr auswärts. Genau das können Sie etwa auch für Lebensmittel, Mobilität und Shopping machen. So wissen Sie immer, was Sie sich leisten können.

3. Zusatzeinnahmen als Plus für Ihr Erspartes 

Am größten ist die Versuchung, wenn Sie plötzlich mehr auf dem Konto haben – beispielsweise durch Zusatzeinnahmen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, eine Bonuszahlung oder ein Nebenverdienst. Sie fühlen sich im ersten Moment oft wie ein angenehmes, finanzielles Überraschungsplus an. Doch wie gehen Sie mit diesen Zusatzeinnahmen um? Werden Sie sofort ausgegeben oder landen Sie am Ende des Tages am Sparkonto oder Sparbuch?  

Insbesondere zusätzliche Beträge im Laufe des Jahres haben das Potenzial, Ihr Sparziel deutlich schneller zu erreichen. Sinnvoll wäre es – sofern das Geld nicht dringend für wichtige Ausgaben, wie beispielsweise die Deckung von Versicherungen, benötigt wird – mindestens die Hälfte solcher Sonderzahlungen direkt auf Ihr Sparkonto oder Sparbuch umzubuchen. Dadurch wächst Ihr finanzieller Polster deutlich spürbar.

4. Ein Unterschied von 72 Stunden

Apropos Freude: Wie oft kaufen Sie eigentlich etwas, das Sie gar nicht wirklich glücklich macht oder benötigen? Ob Sie spontan im Geschäft auf ein Schnäppchen stoßen oder auf Social Media durch einen Rabattcode angelockt werden – ein Kauf ist oftmals schnell entschieden.  

Immer dann, wenn Sie vor der Kaufentscheidung von nicht notwendigen Anschaffungen stehen, lohnt es sich oft, einfach zu warten. Und zwar drei Tage, bevor Sie es wirklich kaufen. Dieser kurze Abstand reicht aus, um Impulskäufe zu verhindern und klarer zu erkennen, ob Sie das Produkt oder die Dienstleistung wirklich benötigen oder ob der Wunsch nur ein kurzfristiges Gefühl war. Viele vermeintlich „unverzichtbare“ Dinge verlieren erstaunlich schnell an Priorität, sobald Sie etwas Abstand gewonnen haben.

Wenn Sie nach drei Tagen feststellen, dass der Wunsch immer noch da ist – und dass er in Ihr aktuelles Budget passt – können Sie guten Gewissens zugreifen. Doch in vielen Fällen werden Sie überrascht sein, wie selten das tatsächlich vorkommt.

Konto und Karte

5. Sparziel konkretisieren

Einen Notgroschen aufbauen, in Zukunft mehr Freiheit und Möglichkeiten haben – das klingt gut, ist aber nicht besonders konkret. Was wollen Sie wirklich mit Ihrem Ersparten erreichen? Denn Ihre Sparziele sind schließlich sehr persönlich. Vielleicht wollen Sie sich eine große Reise finanzieren, endlich das Traumauto kaufen oder sich einen Immobilien-Kredit ermöglichen.

Je genauer Sie Ihre Träume vor Augen haben, umso leichter fällt das Sparen. Motivieren Sie sich also selbst das ganze Jahr über, indem Sie an Ihre Träume denken. Eine Studie des Instituts für höhere Studien Wien konnte 2023 sogar belegen, dass ein einziges Gesamtziel beim Sparen motiviert – und die Sparquote im Schnitt um 9 Prozent erhöht!

6. Spar-Angebote nutzen

Ein Vorteil des Ersparten ist, dass sie im Notfall jederzeit darauf zugreifen können. Deswegen ist es auch ratsam, einen Notgroschen zu haben, falls Sie wirklich schnell Geld brauchen. Doch genau dieser Vorteil kann Ihnen zum Verhängnis werden, wenn Sie immer wieder etwas abheben, ohne es wirklich dringend zu brauchen.

Deshalb ist es umso praktischer, dass viele Sparkonten zum längerfristigen Sparen animieren. Bei unserem BB easy fix Konto erhalten Sie zum Beispiel höhere Zinsen, wenn Sie sich für eine längere Laufzeit entscheiden. Bei sechs Monaten Laufzeit gibt es 1,00 % Zinsen, p.a., bei zwölf Monaten bereits 1,25 %. So profitieren Sie davon, Ihr Erspartes nicht anzugreifen.

Rosa Sparschweine als Symbolbild für Sparen mit der Bank Burgenland

Mit Ihrem Sparkonto smarter sparen

Das Ersparte ist unter der Matratze oder im Sparschwein nicht besonders gut aufgehoben. Unsere Spar-Angebote sorgen dafür, dass sich das Sparen für Sie lohnt. Entdecken Sie jetzt unsere Online-Sparkonten.

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